Corona: Flughafenanrainer fordern: Flugverkehr einstellen! Folgt dem Beispiel Israel!

Pressemitteilung
Corona: Flughafen Hamburg soll dem Beispiel Israel folgen

Die Notgemeinschaft der Flughafenanlieger Hamburg e.V. begrüßt die Entscheidung Israels, den Flugverkehr einzustellen und fordert Hamburger Senat auf, dem Beispiel Israels zu folgen.
Gebhard Kraft, 1. Vorsitzender der Notgemeinschaft: „Die Entscheidung Israels ist doppelt bemerkenswert: Einerseits hat Israel eine viel höhere Durchimpfung der Bevölkerung und ist damit weniger schutzlos als Hamburg. Andererseits ist Israel aufgrund der ungünstigen und unsicheren Landverkehrsverbindungen weitaus stärker auf Luftverkehr angewiesen.“

Die Notgemeinschaft kritisiert, dass immer noch Flüge aus Hotspots und internationalen Drehkreuzen mit Verbindung zu Hotspots und Reservoiren neuer Mutanten wie Spanien, Türkei und Dubai stattfinden und die Passagiere ohne sichere Quarantäne auf dem Flughafengelände in die Stadt gelassen werden. Ebenso gebe es keine flächendeckenden Vollsequenzierungs-Tests, um neue Mutanten rechtzeitig zu entdecken.
Kraft: „An den Kosten darf die Sicherheit nicht scheitern, diese können unproblematisch auf die Landegebühren umgelegt werden.“

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Flughäfen coronafest machen!

Pressemitteilung der Notgemeinschaft der Flughafenanlieger Hamburg e.V. vom 20.01.2021:

Flughäfen coronafest machen

Die Flughäfen müssen endlich coronafest betrieben werden. Das gelte ganz besonders für innerstädtische Flughäfen wie Hamburg-Fuhlsbüttel, fordert die Notgemeinschaft der Flughafenanlieger Hamburg e.V.

„Angesichts der Infektionszahlen und der schnellen überregionalen Verbreitung neuer Coronavirus-Mutanten können die Flughäfen nicht mehr von Lockdown-Maßnahmen ausgenommen werden. Es ist unverantwortlich, dass auch im Januar noch Flüge von und nach Hotspot-Gebieten wie Großbritannien, Spanien und dem mittleren Osten einschließlich interkontinentaler Drehkreuze durchgeführt wurden, ohne dass potentiell infizierte Flugzeuginsassen wirksam kontrolliert wurden.
Es wird höchste Zeit, dass die für Viren bequeme schnelle Einflugschneise dicht gemacht wird ,“ erläutert Gebhard Kraft, 1. Vorsitzender der Notgemeinschaft.

Kraft weiter: „Die sicherste Maßnahme wäre eine Schließung der Flughäfen für Passagierverkehr. Mindestens aber müssen die Passagiere nach Ankunft auf dem Flughafen unter Quarantäne gestellt werden, bis sie zwei mal sicher frei getestet sind. Erst danach darf ein Verlassen des Flughafens möglich sein. Bei positiven Tests müssen in jedem Fall Vollsequenzierungen der Virus-RNA durchgeführt werden, um neue Mutanten rechtzeitig zu entdecken. An den Kosten darf die Sicherheit nicht scheitern, diese können unproblematisch auf die Landegebühren umgelegt werden.“


Hamburg 1 Veröffentlichte dazu einen Beitrag,

das Stader Tageblatt am 20.01. , die shz ebenfalls

und das Langenhorner Wochenblatt am 30.01.2021 auf der Titelseite:

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Hamburger Klimaschutzplan: Notgemeinschaft sieht Lücken

Pressemitteilung: Hamburger Klimaschutzplan sehr lückenhaft

Deutliche Kritik am Hamburger Klimaschutzplan übt die Notgemeinschaft der Flughafenanlieger Hamburg. „Ausgerechnet beim Hamburger Klimaschädling Nummer 1, dem Luftverkehr, fehlen jegliche wirkungsvolle Maßnahmen“, so Gebhard Kraft, 1. Vorsitzender der Notgemeinschaft der Flughafenanlieger Hamburg e.V..

Der Flugverkehr von und nach Hamburg produziere aktuell volkswirtschaftliche Klimaschäden von rund 640 Mio Euro pro Jahr durch insgesamt rund 4 Mio Tonnen CO2-Äquivalente, wobei je die Hälfte dem Flughafen Hamburg und den anderen Start- und Zielflughäfen zuzurechnen sei.

Um den deutschlandweit beschlossenen Klimazielen für 2020 zu entsprechen, müsse der Flugverkehr in Fuhlsbüttel gegenüber dem Basisjahr halbiert werden. Für das Zieljahr 2030 müsse der Flugverkehr dann noch weiter reduziert werden.

Kraft weist darauf hin, dass der vom Senat als einzige zielführende Maßnahme genannte Ersatz von Kerosin durch synthetische Kraftstoffe den Luftverkehr keineswegs klimaneutral mache. Kraft: “Düsentriebwerke erzeugen aufgrund der hohen Flughöhe mehr als 4 mal so viel Klimaschaden wie Autos. Zieht man die Effekte des synthetischen Kraftstoffs ab, bleiben immer noch 75% des Klimaschadens unkompensiert übrig.“

Die Notgemeinschaft fordert den Senat auf, neue Flugverbindungen nur noch zuzulassen, wenn sie entweder mit modernen, emissionsfreien Luftfahrzeugen durchgeführt werden oder zumindest von den Betreibern voll kompensiert werden. Für bestehende, unkompensierte Flugverbindungen soll der Senat eine Vollkompensierung durch die Landegebühren ab 2020 verpflichtend machen. Zudem ermögliche der Beschluss des Europäischen Parlaments zum Klimanotstand, bereits mit den geltenden gesetzlichen Regelungen Flugzeuge, die nicht dem Standard des A320 neo entsprechen, vom Verkehr von und nach Hamburg auszuschließen.

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Hamburger Flughafen: Initiativen begrüßen den Protest von ROBIN WOOD

Pressemitteilung von BIG Fluglärm vom 21.11.2019:

Mit einer spektakulären Aktion hat Robin Wood heute im Terminal 1 des Hamburger Flughafens gegen den Ausbau des Flughafens protestiert. In fast zehn Meter Höhe spannten die Aktivisten ein riesiges Banner mit der Aufschrift „Flughafen wächst – Klima stirbt -Ausbau stoppen!“.

Die Bürgerinitiativen, Vereine und Verbände für Lärm-, Klima und Umweltschutz im Luftverkehr in Hamburg und Schleswig-Holstein begrüßen diese Aktion und erklären sich uneingeschränkt solidarisch mit den Zielen von Robin Wood.
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Das Nordnetz unterstützt die Volksinitiative „Bürgerbegehren und Bürgerentscheide jetzt verbindlich machen!“

Einzelne Nordnetz-Verbundene waren von Beginn an dabei, nun gehört nach Mehrheitsbeschluss vom 29.10. auch das Nordnetz als Ganzes zu den Unterstützern der Volksinitiative für Bürgerentscheide in den Hamburger Bezirken, die nicht mehr vom Senat ausgehebelt werden können.

Bis Anfang Februar müssen jetzt zunächst 10.000 Unterschriften gesammelt werden. Die Unterschrifetenlisten können hier heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Mehr Infos gibt es auf der Website www.buergerbegehren.info

Protest gegen Wohnungsleerstand in Eppendorf

Am Samstag, 19. Oktober, hat „Wir-sind-Eppendorf“ an der Ecke Eppendorfer Landstraße / Gustav-Leo-Straße auf den Skandal der leerstehenden Wohnungen in diesem Gebäudekomplex aufmerksam gemacht.

Presse und Fernsehen waren im Vorfeld und bei der Mini-Demo dabei:

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Die Mietenpolitische Situation in Hamburg

Ein Beitrag von Bernd Vetter, Mieteranwalt und Aktivist in der Mieterbewegung.

Das Hauptproblem in Hamburg sind nicht die neuen, finanzmarktorientierten spekulativen Akteure auf dem Wohnungsmarkt.

Das hängt auch damit zusammen, dass Hamburg (im Gegensatz z. B. zu Berlin) seine kommunalen Wohnungsbestände nicht veräußert hat (allerdings sind von Hamburg in erheblichem Umfang in früheren Jahren Grundstücke und Gebäude veräußert worden, in denen z. B. Behörden saßen, die Hamburg dann zu einem horrenden Mietzins zurückgemietet hat). 

In Hamburg gibt es ca. 956.000 Wohnungen, wovon die SAGA und die Genossenschaften allein jeweils ca. 130.000 Wohnungen haben. Deswegen spielen die finanzmarktorientierten Akteure in Hamburg nicht die entscheidende Rolle. Allerdings haben Vonovia (ca. 12.000 Wohnungen) und Akelius (ca. 4.500 Wohnungen) einen erheblichen Bestand in Hamburg und treiben dort ihr Unwesen durch mieterverdrängende Modernisierungen, Vernachlässigung des Wohnungsbestands und maximale Mieterhöhungen. Es haben sich dort Mieterinitiativen gebildet, die von „Mieter helfen Mietern“ und auch vom „Mieterverein zu Hamburg“ unterstützt werden. Sie machen überwiegend bei „Recht auf Stadt“ und beim „Mietenmovie“, zuletzt im Mai 2019, mit.

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Zerstörung der Kaltluftachse

Das Pflaster wird zu heiß in Hamburg

„Klimaschutz“ wird für die Metropolregion Hamburg bald zum Thema Nummer eins. Das versprach der erste Bürgermeister Peter Tschentscher im Übersee-Club Anfang des Jahres. Die Behörde für Umwelt wird damit eine große Aufgabe erhalten. In Hummelsbüttel sind sich die Bürger nicht ganz sicher, ob das ein ernstzunehmendes Versprechen ist oder ob sich der Erste Bürgermeister einfach nur versprochen hat.

Kurzer Rückblick: Die von der Behörde für Umwelt und Energie herausgegebene Broschüre „Biodiversität“ rühmt die seit 1938 unter Landschaftsschutz stehende Hummelsbüttler Feldmark als einen von zehn landesweiten „Hotspots“ für besondere Artenvielfalt. Zu Recht: Hier pfeifen Feldlerchen und Dorngrasmücke in den Knicks zwischen den einhundert Jahre alten kulturhistorischen Landwirtschaftsflächen. Darin eingebettet liegen Naturdenkmäler und Naturschutzgebiete wie das Hüsermoor, Kiwittsmoor, Ohlkuhlenmoor und Raakmoor – allesamt Heimat seltener Pflanzen- und Tierarten. Weiterlesen

Sensationeller Bürgerentscheid der Initiative SOS-Mühlenkampkanal

Langversion der Artikels von Thomas Voigt aus der Initiative SOS-Mühlenkampkanal für die Nordnetz-Zeitung vom April 2019

In Winterhude wehrt sich die Initiative SOS-Mühlenkampkanal gegen die massive Bebauung am Ufer des Mühlenkampkanals und so will so einen wichtigen Teil des Kanals als Erholungsgewässer erhalten. In einem Bürgerentscheid konnte sie sich im Dezember 2018 erfolgreich gegen die geschlossene Front aus Investor und großen Teilen der Bezirksversammlung durchsetzen.

Es ist Mittwoch der 12. Dezember 2018, 16 Uhr. Am Mühlenkampkanal knallen die Sektkorken und viele Aktive der Initiative SOS-Mühlenkampkanal sind spontan zusammengekommen, um den erfolgreichen Bürgerentscheid zu feiern. Kaum einen hatte es noch zuhause oder im Büro gehalten, als der Bezirksamtswahlleiter mitteilte, dass 71% der Wähler in Hamburg-Nord die Forderung der Initiative „Der Mühlenkampkanal soll umgrünt und Erholungsgewässer bleiben“ mit ihrem JA unterstützt haben.

Damit nicht genug: Eine verwirrend formulierte Gegenfrage der Bezirksversammlungsparteien SPD, Grüne und CDU wurde von den Wählern mehrheitlich als stark manipulativ erkannt und deshalb abgelehnt. Zu guter Letzt: Die Wahlbeteiligung war bei diesem Bürgerentscheid mit 29% so hoch wie noch nie zuvor in Hamburg-Nord mit seinen rund 250.000 Wahlberechtigten. Weiterlesen

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