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Download: Forderungen von BIG Fluglärm-Hamburg

Wir sind der Dachverband für Hamburger Initiativen, Vereine und Bürger, die durch Lärm und Emissionen des Hamburger Flughafens belastet werden. Wir treten seit unserer Gründung im Jahre 1989 gegen unzumutbare Fluglärmentwicklung in Hamburg ein und sind als gemeinnützig im Vereinsregister eingetragen. Spenden und Beiträge sind somit steuerlich abzugsfähig.

Der Hamburger Flughafen liegt innerhalb des Stadtgebietes. Die vier Flugschneisen führen direkt über Wohngebiete. Der Flugverkehr, vorwiegend auf 3 Bahnen, wächst weiter, wenn auch mit zeitweiligen weltweiten Einbrüchen nach den Terroranschlägen 2001 und der Finanzkrise 2008.

Die Gesundheit der Menschen in den betroffenen Gebieten wird zunehmend durch Fluglärm belastet. Die Anwohner in Hamburg und Schleswig-Holstein leiden z.T. massiv unter dem Lärm und den Abgasen und deutlich schlechterer Lebensqualität. Fluglärm macht krank, dies ist medizinisch unstrittig.

Was Menschen in den flughafennahen Wohngebieten und in den Flugschneisen belastet, ist das unberechenbare ständige Auf und Ab des Lärms, d.h., mal sehr viel und sehr lauter Fluglärm, mal wieder wenig. Dieses unterscheidet den Fluglärm vom täglichen Verkehrslärm, der eher als ständiger Schallpegel wahrgenommen wird.

Die Einzelschallpegel wirken sehr belastend: Im Gegensatz zu den Statistiken mit ihren herunter gemittelten Dauerschallpegeln der 5 verkehrsreichsten Monate im Jahr leiden die Menschen erheblich und zunehmend unter den extrem belastenden, vor allem von den größeren Flugzeugen verursachten Maximalpegeln, die sich in Flughafennähe schon auf ca. 90 db(A) und darüber belaufen können.

Die Tendenz geht zu größerem Fluggerät, das bei Start und Landung in Hamburg – selbst bei neuester Technik – stets besonders laut ist. Damit dieses in Hamburg fliegen kann, müssen sogar regelmäßig die Bäume in den umliegenden Privatgärten – bisher entschädigungslos – gekürzt werden, andernfalls wären die Bahnen zu kurz!

Wir wollen diese Entwicklung nicht hinnehmen! Wir sprechen für viele Bewohner in den Flugschneisen. Sie sind die Leidtragenden von Lärm und Luftverschmutzung durch den Hamburger Stadtflughafen. Unsere Mitglieder sind organisierte Initiativen sowie Privatpersonen, die wissen, dass eine einzelne Stimme in Politik und Behörden wenig ausrichten kann, eher aber die einer Organisation wie die unsere.

Inzwischen wissen alle – Eigentümer und Betreiber des Großunternehmens Airport Hamburg, auch die Politiker – längst, dass dieses „Unternehmen“ wegen seiner bisherigen stetigen Expansion in dieser innerstädtischen Lage eben nicht mehr raumverträglich ist und somit auch nicht mehr grenzenlos ohne Mitwirkung der Anlieger weiter wachsen kann. Wir erinnern daran und ermahnen die Verantwortlichen, dass es sehr wohl den Menschen gegenüber eine Verpflichtung zu Rücksichtnahme und Gesundheitsschutz gibt. Wir nehmen Einfluss auf die politischen und behördlichen Entscheidungsprozess zu Fluglärmschutz und setzen uns ein für ein echtes Nachtflugverbot ab 22 Uhr. Wir wirken mit an der Umsetzung der Europäischen Umgebungslärmrichtlinie, dem Strategischen Lärmaktionsplan für Hamburg. Fluglärm- und Schadstoffbelastungen können und müssen reduziert werden.

BIG Fluglärm Hamburg e.V. Dachverband der Bürger-Initiativen-gegen-Fluglärm, Hamburg, 13.3.2014

16 Kommentare

  • Omidwar, Homa says:

    Sehr geehrte Damen und Herren, wir wohnen in Hamburg Lurup ( Sprützmoor) und fühlen
    uns durch Fluglärm sehr belastet, die Flugzeuge fliegen auch am Sonntag von 6 Uhr morgen bis spät in der Nacht alle 2 Minuten über unsere Köpfe.
    Ich wurde sehr gerne was unternehmen,weiß aber nicht wie, können Sie mir weiter helfen?.

    • Liebe Frau Omidwar,
      wir raten zu einer Initiative, haben Ihnen heute Vorschläge dazu gemailt und wünschen Ihnen viel Erfolg.
      Besten Gruß
      Margarete Hartl-Sorkin

      • Drogand andreas says:

        Ich bin dabei, wohne Bei Desy ecke Notkestr.
        Durch die Vollsperrung der Ebertallee ist auf den Strassen schon die Hölle los, aber die Flieger ab 6:15 uhr alle 1-2 Minuten Guten 70 dba übertreffen alles.
        Mein Garten hab ich letztes Jahr aufgegeben, kann den ja so nicht nutzen.

        • Hallo Herr Drogand,
          willkommen im Club! Wir freuen uns, wenn wir Verstärkung erhalten. Weiteres gern separat.
          Wichtig ist, dass man vor dem Lärm nicht resigniert und zeigt, dass man ihn nicht hinnehmen will.

          Besten Gruß
          Margarete Hartl-Sorkin

  • Liebe Margarete Hartl-Sorkin,

    seit 2010 wohnen wir in Groß Flottbek/Othmarschen. Wir haben für viel Geld ein wunderschönes Haus dort gekauft. Uns war bewusst, dass in der Nähe eine der Flugschneisen liegt und wir haben uns vor dem Kauf auch damit beschäftigt.

    Über die letzten zwei Jahre nehmen wir aber einen starken Anstieg des Fluglärms war. Zum Einen sieht es so aus, als ob die Schneise sich weiter in Richtung Othmarschen und damit in Richtung unseres Hauses bewegt hat und zum Anderen, fühlt es sich so an, als ob die Flieger deutlich tiefer fliegen.

    Wo finde ich genauere Informationen, ob meine Wahrnehmung korrekt ist und was kann ich tun, um Sie und Ihren Verein zu unterstützen?

    Herzlichen Dank

    Gesa Schneider

  • Liebe Frau Schneider,
    Sie sollten nicht versäumen, Ihre Beschwerde auch an die Fluglärmschutzbeauftragte der Stadt Hamburg zu senden:
    Frau Dr. Gudrun Pieroh-Joußen,

    Tel: 040 42840-2548
    Fax: 040 42797-2548
    fluglaerm@bsu.hamburg.de http://www.hamburg.de/fluglaerm

    Dort wird eine Statistik geführt über Fluglärmbeschwerden, die von der Politik sehr beachtet wird. Wenn sich keiner zu Wort meldet, denkt man, alle sind zufrieden und stören sich nicht an diesem Lärm.
    Wir erhalten in letzter Zeit vermehrt Beschwerden aus dem Westen.
    Gern informieren wir Sie weiter, wenn Sie uns direkt kontaktieren:
    big-fluglaerm((at)web.de
    Besten Gruß
    Margarete Hartl-Sorkin
    http://www.fluglaerm.de/big

  • Mathias Janß says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wir wohnen in Lurup, Böttcherkamp, und finden das sich der Fluglärm hier teilweise sehr erhöht hat.
    Jetzt planen wir gerade neue Fenster einzubauen und haben gehört das es Unterstützung zum Schallschutz gibt?
    Gilt das für uns?
    Können Sie uns vielleicht weiterhelfen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Mathias Janß

  • Sehr geehrter Herr Janß,

    der Böttcherkamp liegt m.E. nicht in den Fluglärmschutzzonen, so dass Sie vermutlich wenig Erfolg
    hätten, Förderung für neue Schallschutzfenster zu erhalten. Sie können das auch selbst prüfen unter:
    http://www.hamburg.de/fluglaermschutzzonen/ – eine Karte der Schutzzonen, wo Sie Ihre Wohnadresse eingeben können.

    Auch können Sie bei der Fluglärmschutzbeauftragten Dr. Pieroh-Joußen nachfragen:
    Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
    040 42840-2548, www.http://www.hamburg.de/fluglaerm
    040 42797-2548, fluglaerm@bsu.hamburg.de

    oder in der Umweltabteilung des Flughafens, Frau Cekel, Tel. 5075-0.

    Wenn Sie gegen Fluglärm aktiv werden möchten, freue ich mich, von Ihnen zu hören.
    Besten Gruß
    Margarete Hartl-Sorkin
    BIG-Fluglärm Hamburg e.V.
    Vorstand: Margarete Hartl-Sorkin, Gebhard Kraft, Harald Scheel
    Willersweg 23, 22415 Hamburg
    Tel. 040 5322174 , Fax 040 53160303, mobil: 01797312324,
    big-fluglaerm((at)web.de

  • H. Herden says:

    Hallo an alle, die sich gestört fühlen,

    meiner Meinung nach liegt das Problem am neuen Flachstartverfahren, das die Lufthansa seit September letzten Jahres eingeführt hat. Dabei starten die Flugzeuge, um Kerosin zu sparen, deutlich flacher als bisher, fliegen dadurch deutlich länger tief über der Stadt und beschallen so natürlich im viel größeren Maße unsere Gebiete (wir wohnen beispielsweise in der Fangdieckstraße und beim Schreiben dieser Zeilen fallen mir auch schon wieder die Ohren ab). Hier ist Fluglärm, wo noch vor einigen Monaten kein Lärm war.

    Das Ganze wird in Zukunft noch schlimmer, denn schon für 2015 sind mehr Starts geplant als für die letzten Jahre. Und das Schlimmste, es werden sich hier weitere Billig-Airlines ansiedeln, die bekanntlich mit den ältesten und lautesten Maschinen überhaupt fliegen.

    Ich kann nur raten: Beschweren Sie sich alle. Auch bei der Lufthansa, denn die ist mit ihren Tochterunternehmen für die meisten Starts verantwortlich und die könnten das Flachstartverfahren sofort wieder einstellen, wenn sie wollten. Und beschweren Sie sich regelmäßig. Ich sende zurzeit täglich eine Beschwerdemail an einen großen Verteiler ab. Behörden, Deutsche Flugsicherung, Lufthansa, Politiker.
    Hier mal ein paar Infos, an wen man sich wenden kann:
    http://www.baw-fluglaerm.de/files/PDFs/Beschwerdeadressen-gegen-Fluglaerm_Hamburg.pdf
    Die Adresse des Pressesprechers der Lufthansa findet man beispielsweise hier:
    http://www.xn--fluglrm-portal-9hb.de/fluggesellschaften/lufthansa-group/

    Die Beschwerdestatistik muss explodieren, nur so können wir kleinen Leute etwas erreichen. Und ermuntern Sie Nachbarn und Bekannte, die sich ebenfalls gestört fühlen, das ebenfalls zu tun. nerven Sie die Verantwortlichen, so wie die Sie nerven. Möglichst täglich, eine kleine Mail pro Tag kostet nicht viel Zeit.

    Viele Grüße

    H. Herden

    P.S. Gerade hat mir die Deutsche Flugsicherung geschrieben. Tenor der Mail (vereinfacht ausgedrückt): Nein, es ist nicht lauter geworden, das bilden Sie sich ein.

    • Hallo Herr Herden,

      danke für Ihre Hinweise. Ob es nun das Flachstartverfahren ist oder Steilstart, das Hauptproblem ist die innerstädtische Lage des Flughafens, die man immer noch als Vorteil ansieht, obwohl das ein Riesentrugschluss ist. Wir hoffen, dass die Politiker sich auf die wirtschaftlichen Grundgesetzte besinnen und dann einmal entsprechende Konsequenzen ziehen.

      Auf eine Kleinigikeit möchte ich Sie aber doch gern aufmerksam machen: Natürlich sollte man sich beschweren, wenn man sich vom Lärm gestört fühlt. Wenn das aber täglich geschieht, wird man bei der BSU als Dauerbeschwerdeführer einsortiert, was dann auch wieder die Statistik verfälscht.
      Beschweren sollte man sich also auch mit Bedacht. Weitere Beschwerdeadressen finden Sie auch auf unserer HP bzw. erhalten Sie gern per separater mail.

      Besten Gruß
      Margarete Hartl-Sorkin
      BIG Fluglärm-Hamburg e.V.
      Margarete Hartl-Sorkin

  • St. Loges says:

    Sehr geehrte Damen und Herren, auch wir fühlen uns seit Monaten vom Fluglärm im Hamburger Westen (Bereich Nienstedten) gestört und stehen auch immer mal wieder im Austausch mit der Fluglärmbehörde Hamburgs und dem Flughafen. Leider hat man stets das Gefühl, dass die Beschwerde zwar aufgenommen wird, aber Veränderungen sowieso nicht stattfinden werden. Wir fragen uns immer wieder, warum es kein lauteres Veto zum Ausbau des Hamburger Flughafens gibt. Wird der Ausbau gewollt, so sollten die Lärmlasten von allen Bürgern gleichermaßen getragen werden, d.h. meines Erachtens die Freigabe der Startbahn über dem Stadtbereich und eine Ausweitung der Lande- und Starschneisen, denn eine minimale Abweichung von der Route führt schon zu einer immensen Lärmminderung. Natürlich wären dann mehr Bewohner Hamburgs vom Fluglärm betroffen, aber gleichzeitig wäre dies ja eine gerechtere Verteilung des zunehmenden Lärms. Vielleicht würde dann die Beschwerdesituation auch zunehmen, wodurch die Politik endlich mitbekommen würde, dass es ein wirkliches Problem ist. Ebenso fragen wir uns, warum es im Hamburger Westen keine festinstallierte Lärmmessstation gibt? Gerade die Landeanflugsroute vom Mühlenberger Loch beginnend über Nienstedten und Lurup wäre schon prädestiniert für einige Messstellen. Gibt es eigentlich eine Initiative im Hamburger Westen?
    Gruss
    St. Loges

    • Hallo Frau/Herr Loges,

      zu Ihrer Bemerkung mit Ihren Fragen ist einiges zu sagen, das den Rahmen hier sprengen würde, weshalb ich Sie bitten möchte, mich/uns einmal direkt zu kontaktieren unter big-fluglaerm@web.de oder auch telefonisch.

      Klar ist, dass die Fluglärmschutzbeauftragte wenig zur Fluglärmreduzierung beitragen kann. Sie ist momentan eher zuständig für die Verwaltung der Fluglärmbeschwerden. Wir hoffen, dass sich das bald ändern wird.

      Sicherlich wird die durchaus berechtigte Forderung nach gerechterer Fluglärmverteilung seit Jahrzehnten gestellt – leider erfolglos, da man keine neuen Betroffenheiten schaffen möchte. Der Fluglärm soll unbedingt dort bleiben, wo er jetzt ist. Ihre Gedanken dazu sind zutreffend.

      Und richtige Frage, warum kein lauteres Veto zum Großflughafen inmitten der Stadt?
      Wir haben den Eindruck, dass dieses einerseits von den Medien (möglicherweise einverständlich mit politischen Interessen) stark unterdrückt wird, andererseits denkt jeder, die anderen machen es schon. Das ist aber leider nicht der Fall. Wir freuen uns, wenn wir Verstärkung erhalten.

      Eine Fluglärm-Messstelle dort ist bisher noch nicht gefordert worden, wäre aber sicherlich sehr sinnvoll für die Betroffenen. Wenn Sie uns unterstützen, thematisieren wir das dann gern.

      Eine Fluglärm-Initiative in Nienstedten kennen wir bislang nicht. Wir haben dort aber diverse Mitglieder und auch ähnliche Anfragen erhalten. Mehr dazu gern in direktem Austausch. Melden Sie sich gern einmal per email oder auch telefonisch.

      Besten Gruß
      Margarete Hartl-Sorkin
      BIG Fluglärm-Hamburg e.V.

  • Harke, gisela says:

    Ich wohne im Einflugsbereich Hummelsbüttel/Tegelsbarg
    Jetzt, wo zwei Wochen eine Start- und Landebahn gesperrt ist, herrscht hier absolute Ruhe. Wenn also trotz Wind/Gegenwind gestartet und gelandet werden kann, warum kein rotierender Gebrauch jeweils einer
    bahn, dann 90 Grad schwenk, z.b.Start und Landung wie jetzt über Norderstedt und Stadt, 90 Grad schwenk dann niendorf/ walddörfer, immer abwechselnd, dann haben alle mal Ruhe. Jetzt geht es ja auch.
    Mit freundlichen Grüßen
    gisela Harke

  • Liebe Gisela Harke,
    leider sind die gewünschen 90-Grad-Schwenks wegen der unbeständigen Wind- und Wetterlagen hier in Hamburg nicht möglich, weil sich die Deutsche Flugsicherung (DFS) vorrangig an der Luftverkehrssicherheit orientiert und der Lärmschutz zweitrangig ist. Dass aber die Innenstadtbahn total verschont und nicht benutzt wird zu Lasten der anderen 3 Richtungen, Langenhorn, Niendorf, Norderstedt, finden viele, die ähnliche Forderungen wie Sie stellen, ungerecht. Die Hamburger Politik, die hierüber zu entscheiden hat, scheut Lärm und Risiko über der Innenstadt wie
    der Teufel das Weihwasser. Wir in den anderen Flugschneisen verstehen das durchaus, wollen aber gleich wie die jetzt verschonten Gebiete behandelt werden. Was bleibt dann zu tun auch angesichts der Olympia-Bewerbung, für die Olympischen Spiele, für die Hamburg sich bewirbt und für die der Hamburger Flughafen dann erheblich viel mehr Kapazität zur Verfügung wird stellen müssen? Ein neuer Flughafen ausserhalb muss früher oder später sowieso her.
    Besten Gruß
    Margarete Hartl-Sorkin, BIG Fluglärm-Hamburg e.V.

  • Stavroula Diekmann says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir wohnen im nördlichen Teil von Nienstedten und hatten ein Flugblatt der Ifl, Initiative gegen Fluglärm im Hamburger Westen im Briefkasten. Kennen Sie diese Initiative? Im Netz habe ich leider keine Informationen gefunden. Auf dem Flyer ist nur eine Email Adresse angegeben: post-fuer-ifl@web.de.
    Was können Sie mir über diese Initiative sagen/schreiben?
    Vielen Dank und beste Grüße
    Stavroula Diekmann

  • S. Stein says:

    Auch wir fühlen uns durch den zunehmenden lärm sehr gestört.
    Wir wohnen in nienstedten. Bei meiner Recherche zu den startverfahren musste ich feststellen, dass es ein standartisiertes verfahren gibt, bei dem die flugzeuge im westen 700m! höher fliegen könnten So wurde bis Ende 2013 auch gestartet. Dieses Verfahren wird als NADP1 bezeichnet. Derzeit wird fast immer nach NADP 2 gestartet.
    Bei dem steilen start wird zunächst mit Klappen bis 3000 Ft gestiegen gestiegen, erst dann beschleunigt, also die Nase abgesenkt. Bei den Falchstarts wird nur bis 1000Ft gestiegen und dann beschleunigt. Ab 3000 Ft dann mit vollem Schub, was dann noch lauter ist.
    Es ist wirklich erschreckend und sehr enttäuschend, das es der Politik nicht gelingt, hier viel schärfere Vorgaben zu machen. Technisch möglich wäre übrigens ein noch steilerer Start, also ein Start mit einer noch längeren Steigphase über 3.000Ft hinaus.

    Sie könne mich bitte in den Verteiler aufnehmen.

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